Glasnudel-Gemüse-Wok

Asiatisches Gericht mit Glasnudeln, Gemüse und Reis. Scharf, gesund und lecker.

Praktikum auf Fuerteventura

3 Monate Praktikum auf Fuerteventura. Arbeiten wo andere Urlaub machen. Von dem Kampf der Kakerlaken bishin zu neuen Freunden.

Kurzreise: Amsterdam

Ein paar Tage in Amsterdam. Seltsame Gerüche, viel Wasser und noch mehr Fahrräder.

Schoko-Sahne-Beeren-Torte

Kalorienbombe für Naschkatzen und Genießer. Tolle Kombination aus Schoko, Frucht und Kuchen.

We own the night 2013

We own the night 2013 in London. Mein erster 10k Lauf in neonorangenem Shirt mit abschließendem Sekt.

31. März 2014

Bilderreihe: Sylt

Hier sind nur die Sylt Bilder zu sehen. Der Text dazu befindet sich im Post "Eine Woche auf Sylt". Viel Spaß. :) 
















Eine Woche auf Sylt

Mitte März war ich eine Woche auf Sylt. Sylt gilt als teuer und etwas bonzig. Dennoch fanden wir eine recht günstige und zudem noch zauberhafte Unterkunft in Hörnum. Hörnum liegt ganz im Süden von Sylt. Mitte März war in Hörnum noch nicht allzu viel los, dennoch ist es ein wirklich niedlicher Ort. Es gibt ein EDEKA im Ortskern und der Strand ist nur wenige Minuten entfernt. Am Strand gab es auch ein nettes Café namens "Südkap", welches ganz leckeres Essen und Trinken anbot. 

Wir hatten das Glück erstaunlich gutes Wetter zu haben, und nutzen das natürlich auch aus, um ein paar Ausflüge zu machen.

Am bekanntesten ist wohl der Ort Westerland. Dort gibt es teure Einkaufsstraßen, einige Restaurants und eine wunderschöne Strandpromenade. Wer dort eine Unterkunft sucht, muss mit mehr Kosten rechnen, als außerhalb, zB in Hörnum. 

Auch List, der nördlichste Ort ist einen Besuch wert. Dort war wohl auch die erste "Gosch" Bude, die sich mittlerweile aber auch in Westerland und bestimmt auch noch woanders auf Sylt finden lässt. Gosch ist ziemlich teuer, aber das Essen schmeckte auch immer fabelhaft. Ich aß zweimal Meeresfrüchte, einmal Jakobsmuscheln mit Soße und einmal einen Meeresfrüchteteller mit Salat, Soßen und Knobibrot. 

Alles in allem ist Sylt eher ein Urlaubsort der zum Entspannen (oder Surfen) geeignet ist. Wer lange Strandspaziergänge mag, nicht unbedingt Südseetemperaturen braucht und auch ganz gerne mal durch etwas teurere Läden schlendert, der wird sich auf Sylt sehr wohl fühlen.


12. März 2014

Wandern: Spanien - Insel Lobos

Auf meiner Zeit auf Fuerteventura habe ich unter anderem auch einen Ausflug zur Insel Lobos gemacht. Im Grunde war es das erste Mal das ich "wandern" war, obwohl es eher einem längeren Spaziergang glich, dennoch entwickelte sich ab diesem Tag an der Wunsch, auch mal woanders, länger Wandern zu gehen. Die Insel Lobos liegt nördlich von Fuerteventura. Ausgangspunkt ist Corralejo, im Norden von Fuerteventura. Von dort aus geht es mit einem kleinen Boot herüber zur Insel. Lobos ist eine Art Naturpark mit einer gewissen Pflanzenvielfalt (insofern das auf Fuerteventura möglich ist). Dementsprechend war es wieder recht steinig, wüstig, sandig, aber irgendwie beeindruckend. Lobos ist eine unbewohnte Insel und es führt auch nur ein Wanderweg über die Insel. Der Rundgang dauert so zwischen 2-4 Stunden und macht wirklich Spaß. Es gibt auch einen kleinen Berg auf den man hinauf kann. Auch gibt es einige Geocaching - Orte auf Lobos, falls sich jemand dafür interessiert. Auf unserer Wanderung haben wir nämlich ein paar dieser Geocacher getroffen, die uns erzählt haben, dass sie gerade auf der Suche sind. 

Die Insel ist wirklich klein, und ist auch nur ein Tagesausflug, ist aber ein schönes Ziel. Es bietet sich an, für den kleinen Berg nicht unbedingt mit Sandalen unterwegs zu sein, sollte der Berg jedoch ausgelassen werden, kann man sogar in Sandalen laufen, da der Weg ansonsten sehr flach ist. Wichtig ist auch, dass ihr für den Tag genug zu trinken und essen mitnehmt, da es auf dieser Insel nichts zu kaufen gibt. Am Ende der Route ist ein kleines "Dorf" eingezeichnet, wirkt aber sehr seltsam und besteht nur aus einer Hütte, wo man wohl auch was zu essen / trinken kaufen kann, wirkte aber weniger gemütlich und irgendwie einfach bisschen furchteinflößend. Da es nicht sonderlich viel mehr über die Insel zu sagen gibt, lasst einfach die Bilder auf euch wirken. Wenn ihr also auf Fuerteventura seid und einen Tag nicht wisst, was ihr machen sollt, lohnt es sich für diesen Tag die Insel Lobos in Angriff zu nehmen.

11. März 2014

Rezept: Nudel-Tomate-Mozzarella Salat

Heute gibt es wieder ein Rezept für euch. Wieder etwas schnelles und gesundes. Einen einfachen Tomaten-Mozzarella Nudelsalat. Der Name verrät euch im Grunde auch schon alle Zutaten. Der Salat ist super schnell gemacht, was für wärmere Tage oder auch gut zum Mitnehmen. 

Zutaten
Nudeln
Tomaten
Mozzarella
Basilikum
Olivenöl
Pfeffer
Tomatenwürzsalz
Chili

Zubereitung

1. Die Nudeln kochen. Wenn sie fertig sind, abgießen und abkühlen lassen.

2. Tomaten und Mozzarella in Stücke schneiden, mit Nudeln in einer Schüssel vermischen. 

3. Öl darüber gießen, mit Pfeffer, Tomatenwürzsalz und Chili abschmecken.

4. Basilikum je nach Geschmack dazugeben.


Wie ihr seht - super einfach, aber mal ganz lecker, insbesondere wenns schnell gehen muss, für Sommertage oder einfach für unterwegs. Lasst es euch schmecken. :) 



3. März 2014

Alleine Wandern - mein Gastpost auf heldenwetter

Heute wurde mein Gastpost auf heldenwetter.de veröffentlicht. Ariane hat veranstaltet die Gastblogger-Reihe "Projekt Fernweh" in dem verschiedene Blogger über ihre Auslands- oder Urlaubserfahrungen schreiben. Mein Beitrag war ein Bericht über meine Wanderung in Exmoor die ich allein antrat.

Alleine wandern. Ist das nicht irgendwie einsam? Im Juni 2013 trat ich meine 4-wöchige Interrail-Reise an. Allein. Ganz alleine. Ein wenig Angst vor dem Alleinsein hatte ich ja schon, denn wie oft bin ich schon so völlig ohne Freunde verreist? Eigentlich noch nie. Doch da ich niemanden für eine 4-wöchige Reise durch Großbritannien gefunden habe, wollte ich mich trotzallem nicht davon abhalten lassen.

Mein erster Stopp befand sich in Exmoor. Exmoor ist ein kleiner Nationalpark in Südengland. Dort wollte ich für einige Tage wandern gehen. Ich muss gestehen, es gab noch ein weiteres 1. Mal - ich bin zuvor auch noch nie wandern gegangen. Zwei Premieren aufeinmal. Ich machte mich also mit meinem typischen "Backpacker-Rucksack" auf in Richtung Exmoor, um genauer zu sein nach Lynton, Lynmouth, ein kleiner Ort direkt an der Küste. Um dorthin zu kommen, musste ich in Barnstaple in einen Bus steigen und von dort aus in den kleinen Ort tuckern. Ich muss gestehen, dass ich anfangs etwas Probleme mit dem riesigen Rucksack hatte und immer fast umgefallen bin, beim Versuch mir diesen auf den Rücken zu schnallen. Doch letztendlich kam ich nach einigen einsamen Landschaften in Lynton/Lynmouth an. Dort hatte ich ein kleines B&B gebucht. Als ich dort ankam wurde ich herzlich begrüßt, etwas groß angeschaut, was ich hier völlig alleine machen würde, aber dennoch sehr herzlich empfangen. Ich packte meine Sachen aus und schaute mich im Ort etwas um. Im B&B kaufte ich mir dann noch eine Karte von Exmoor, um die Wanderwege für die nächsten Tage herauszusuchen.

Dort fand ich einen schönen Wanderweg, den ich dann auf mehr oder weniger eigene Faust noch etwas verlängern wollte. Nach meinem kurzen Stadtrundgang und meiner Planung war der Tag auch schon rum. Am nächsten Tag stand ich früh auf und ging eine Runde joggen. Es war einfach so unglaublich, bei diesem Anblick laufen zu gehen. Das Grün, die ganze Atmosphäre, es war einfach umwerfend. Da es viel Berg auf und Berg ab ging, belief sich meine Joggingrunde auf 3km. Danach gab es ein unglaublich leckeres Frühstück im B&B. Bei dem Frühstück lernte ich ein paar nette andere Deutsche kennen. Es war eine Gruppe von homosexuellen Männern, die mit mir noch etwas plauderten und dann ging meine Wanderung los. Ganz alleine. Ein komisches Gefühl machte sich schon etwas breit. Was ist, wenn ich mich verlaufe? Mit wem kann ich all meine Eindrücke teilen? Wäre es nicht doch schöner, ab und an auch reden zu können? Ich lief also los, in meinem eigenen Tempo, mit meinem eigenen Rhythmus. Niemand der vor lief, niemand auf den man warten musste. So hatte ich genug Zeit um die Landschaft richtig war zu nehmen, in Ruhe Fotos zu machen und dem Rauschen der kleinen Wasserströmungen zuzuhören. Ich folgte dem Wanderweg, begegnete dabei einigen Familien und Pärchen und genoss die Zeit die ich für mich hatte. Ich hätte nicht gedacht, dass wandern auch alleine Spaß machen kann, doch es war wirklich eine Zeit nur für mich und meine Gedanken.

Am Ziel angekommen, schickte ich doch ein paar Impressionen nach Hause, und bekam auch zugleich ein paar sehr positive Rückmeldungen zu Landschaft und Bildern. Ich freute mich und machte mich höchstmotiviert auf, um das letzte Stück des Wanderweges, welches ich noch auf der Karte dazu suchte, anzutreten. Nach 2 Stunden wollte ich also noch ein Stück weiter und dann mit einem größeren Bogen zurück zum B&B. Je weiter ich ging, desto leerer wurde es und irgendwann wurde mir klar, dass ich mich wohl dezent verlaufen hatte und nicht mehr ganz da war, wo ich dachte und wollte, als ich letztendlich an einer großen Straße landete. Doch nach ein bisschen Gesuche auf der Karte und kurzer Rätselzeit führte mich die Straße wieder zurück heim.

Am Abend ging ich alleine in ein Restaurant und genoss eine leckere, warme Suppe und ein paar Antipasti und las ein Buch. Es war toll, die Eindrücke noch mal wirken zu lassen, mit einem Buch und leckeren Essen zu entspannen und einfach Zeit hatte das zutun, was man gerne machen wollte. Zurück im B&B traf ich wieder die deutsche Gruppe und wir unterhielten uns noch einige Stunden erzählten und es war wirklich toll zu reden und so freundliche Menschen kennenzulernen.

Das war zwar nur ein Tag meiner ziemlich langen Reise, doch wollte ich diesen gerne mit euch teilen, da es der erste Tag so völlig alleine auf meiner langen Reise war und wohl auch eine der einsamsten. Am Anfang war es wirklich etwas merkwürdig und schwierig so völlig alleine zu sein, ohne jemanden zu kennen und auch alleine durch die Gegend zu ziehen, doch es hat auch seine Vorteile. Gerne würde ich auch mal wieder mit jemand anderes zusammen wandern gehen, doch auch alleine würde ich es sofort wieder tun. Man lernt viel schneller Leute kennen, muss sich nicht auf andere einstellen, kann seinen eigenen Rhythmus finden, an den Orten verweilen, die man toll findet, weiter gehen, wenn man es nicht schön findet, früh aufstehen und joggen, spät aufstehen und nichts tun. Alles ist möglich. Und gerade durch die Mischung auf der Zeit für sich und dem schnellen Kennenlernen von neuen, meist super netten Menschen, macht es das Alleine-Reisen doch recht spannend.